Parforce- und Alphornbläser in Waldleiningen
Besonders beim Schloss Waldleiningen sind die Bläsergruppen öfters zu hören.
Besonders beim Schloss Waldleiningen sind die Bläsergruppen öfters zu hören.
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Alphornbläser in Waldleiningen
(lm) Vogelgezwitscher und die Ruhe der einzigartigen Natur um den Schloßpark von Schloss Waldleiningen wurden am Abend des Ostermontags angenehm bereichert konzertante Musik der Alphornbläser des Vereins örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach unter Leitung von Dr. Edmund Link. Begeisterter Beifall der Kurgäste und zahlreicher Fans des Alphorn-Ensembles lauschten den entspannenden und ruhigen Klängen der faszinierenden Instrumente mit den Musikern Dr. Edmund Link (Waldauerbach), Walter Volk (Mudau), Gerhard Schäfer (Sulzbach), Thomas Schäfer (Limbach) und Kornel Eck (Schefflenz), bei denen das Alphorn für Tradition, Leidenschaft, Begeisterung und einzigartigen Klang steht. Neben traditionellen alpenländischen Werken aus der Schweiz wie „Hirtenruf“, „Morgentau“ und „Abendruhe“ umfasst ihr Repertoire aber auch Polkas, Landler, Walzer und Märsche, die vom Fuß des Schlossparks zu seinem Publikum erklangen. Diese Werke - überwiegend Allgäuer Herkunft – ermöglichten ein breites Klangspektrum, das man von diesen gigantischen Musikinstrumenten nicht erwartet. Wie Dr. Link sehr richtig bemerkte: „Beindruckend war die Stille und Ruhe im großen Konzertsaal der Natur. Man konnte die Ausbreitung der Töne und Klänge regelrecht mitverfolgen.“ Für alle Gäste ein ergreifendes Erlebnis. Quelle: mudau.de, 12.04.2023 |
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Alphörner in drei Bundesländern zu hören
Es war ein etwas anderes Konzert, zu dem das Odenwälder Alphorn-Ensemble am Sanatorium Schloss Waldleiningen einlud. Die fünf Odenwälder Alphorn-Freunde setzen sich aus Musikern der Region zusammen, die mit Leidenschaft, Ehrgeiz, Begeisterung und musikalischem Können diesem sehr anspruchsvoll zu spielenden Musikinstrument einzigartige Töne entlocken. Das Wetter und das herbstliche Ambiente passten, um die Patienten der Klinik und die Bevölkerung der Umgebung auf die Alphornklänge einzustimmen. So kamen schließlich auch zahlreiche Wanderer zur besten Kaffeezeit an das malerische Schloss, um den fünf Alphorn-Virtuosen zuzuhören. Neben traditionellen Alphornwerken erklangen auch Polkas, Walzer und Märsche. Die Zuhörer dankten dies immer wieder mit anhaltendem Beifall. |
Letztendlich waren die Melodien der Instrumentalisten dann auch in gleich drei Bundesländern zu hören. Kein Wunder, liegt das Schloss doch nur etwa drei Kilometer vom Dreiländerstein Baden-Württemberg, Bayern und Hessen entfernt. Kurz vor 17 Uhr endete schließlich das Konzert, wobei auch die Sonne allmählich hinter den Bergen verschwand und sich ein leichter Nebelschleier ausbreitete. Zugegebenermaßen ist das Alphorn nicht gerade das Instrument der hiesigen Region, doch bietet gerade das langgezogene Steinichtal ein optimales Ambiente, für dieses, man höre und staune, Blechblasinstrument, das nicht nur in der Alpenregion für Tradition und das Ursprüngliche steht.
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Einen herrlichen Ausblick haben die Bläser auf das Schloss Waldleiningen.
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So fällt es auch leicht zu glauben, dass es auf den Alpengipfeln zunächst als Signal- und Warnhorn eingesetzt wurde. Bereits während des Lockdowns im vergangenen Jahr erfreute das Alphorn-Ensemble vor Pflegeeinrichtungen der Gemeinde Mudau die Bewohner und Pflegekräfte mit ausgesuchten Melodien und leistete so einen wertvollen Beitrag.
Umso erstaunlicher, denn die Alphorn-Virtuosen fanden erst kurz vor dem Ausbruch der Pandemie als Bläsergruppe zusammen. Gleich nach dem Ausbruch herrschte Stillstand in vielen Vereinen, doch die Bläsergruppe konnten die Hygienevorgaben einhalten, denn der Abstand ergibt sich aus den Instrumentenlängen. Des Weiteren wurde im Freien geübt, so Edmund Link, Sprecher des Ensembles. Somit konnten die Bläser ihre Instrumente allmählich kennenlernen sowie gleichzeitig den Ansatz trainieren. So bleibt festzuhalten, dass dieser Vereinigung durch den Lockdown nicht die Luft ausging. Thomas Müller, 16.10.2021 |
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Mit dem Alphorn gegen Corona
(lm) Sie hatten sich bereits in fast allen Ortsteilen der Gemeinde an großen Außenflächen, auf Hügeln oder wie vor Schloß Waldleinigen auf der großen Wiese im Tal postiert und mit Alphornklängen gegen die melancholische bis depressive Stimmung gegen Corona großen Erfolg verbucht. Seit Tagen sind die Hobbymusiker Walter Volk (Mudau) und Edmund Link (Waldauerbach) in der Gemeinde unterwegs und lassen ihre Alphörner erklingen. Die Probestunden mit den Parforcehörnern des Odenwälder Parforcehornensembles sind bis auf weiteres gestrichen. Aber den Menschen mit den sanften und beruhigenden Tönen der Alphörner freudige und vor allem überraschende Abwechslung zu bringen, ist gerade mit diesen Instrumenten ideal. Denn diese Naturhorninstrumente aus Fichtenholz ohne Tasten, Hebel, Klappen oder sonstige |
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unterstützende technische Bestandteile bedingen aufgrund ihrer Größe geradezu Abstand und sind über weite Strecken zu hören. Die Beiden berichteten von berührenden und Freude spendenden Auftritten im Bereich der Senioren- und Pflegeheime in Steinbach und Mudau oder der Klinik Schloß Waldleinigen, wo die Zuhörerschaft die jeweiligen Balkone ihrer Zimmer als Logenplätze nutzten und als man bei ihrem „Auftritt“ am Karfreitagabend durch Waldauerbach fuhr, sah man die begeisterten Bürger in ihren Vorgärten und weit verstreut auf der Wiese den „Alphorn-Melodien“, die vom „Brunnen am Trieb“ heruntertönten, lauschen. Ganz bewusst wollten die beiden Musiker keinen Menschenauflauf provozieren und spielten darum immer unangekündigt aus der Distanz, was ja geradezu geschaffen ist für dieses
Naturhorninstrument, das ursprünglich in den Alpenländern |
Kommunikation und Verbindung über weite Entfernungen ermöglichte. „Nicht unterkriegen lassen, sondern Wohlempfinden und Zuversicht verbreiten!“ Das ist die Motivation der beiden Bläser. Naturtöne berühren die Menschen besonders, denn sie wirken nachweislich in besonderer Weise auf das Gemüt und die innere Ausgewogenheit. Wie Edmund Link recherchiert hatte, haben die Hirten in früheren Zeiten ihre Schafe mit Alphörnern beruhigt. Die gute Resonanz und das schöne Wetter werden die beiden Alphornbläser zu weiteren „Auftritten“, die ja gleichzeitig auch Übungsstunden sind, aus der Ferne motivieren.
Quelle: RNZ, 14.04.2020
Quelle: RNZ, 14.04.2020
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Wildenburg Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ das Odenwälder Parforcehorn-Ensemble am 21. Juni 2015 beim Aktionstag der Gemeinden Mudau, Amorbach, Hesseneck und Kirchzell in enger Kooperation mit dem Fürstenhaus zu Leiningen auf der Wildenburg. Die Vorstellung des neuen Buches über die "Burg Wildenberg" an historischer Stätte wurde von der Bläsergruppe des VöG festlich umrahmt. |