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VÖG SCHLOSSAU
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"Galmbacher Marienbild wieder öffentlich zugänglich

​Nach vielen Jahren in Privatbesitz konnte vor kurzem das Galmbacher Marienbild wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach lud alle Beteiligten zu einem offiziellen Termin in Schloßau in den Kirchturm von St. Wolfgang ein, um die „Galmbacher Madonna“ allen Beteiligten an ihrem neuen Standort vorzustellen und sich für deren Bereitstellung zu bedanken.

Zur Odyssee der Galmbacher Madonna
Das Bildnis wurde um 1760 in Verbindung mit einem Inschriftstein im Auftrag von Pankratius Franck angefertigt. Anschließend wurde die Madonna in Galmbach, heute Eduardstal, sehr wahrscheinlich in einer Kapelle aufgestellt. Um 1834 wurde das Dorf aufgelöst. Durch einen der Nachkommen von Pankratius Franck (Valentin Franck) kam das Marienbild nach Oberscheidental. Ein anderer Teil der Nachkommen (Michel Franck) zog in den Ünglertsgrund. Dort hat sich der Familienname Frank sogar bis in die heutige Zeit gehalten. Jahre später kam die Galmbacher Madonna von Scheidental nach Schloßau und wurde dort in einer Gebäudenische des alten Bauernhofes der Familie Büchler, nahe dem alten Forsthaus, aufgestellt.
Nach Abbruch des alten Bauernhofes, in den 1960er Jahren, kam das Bildnis zum neuen Anwesen Büchler in die Kailbacher Straße. Dort wurde es zunächst eingelagert und danach gut sichtbar an der Außenwand des neuen Wohnhauses angebracht. Später stand es über viele Jahre, für die Öffentlichkeit unzugänglich, im Wohnzimmer des Besitzers, Hubert Büchler. Nach dessen Tod wurde die Madonna wiederum für einige Jahre eingelagert. Jürgen-Büchler Schwab und seine Schwester Sabine Lutz stifteten als Erben die Galmbacher Madonna dem Verein Örtliche Geschichte Schloßau / Waldauerbach, der sie am jetzigen Standort, im Kirchturm von St. Wolfgang aufstellte.
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Der Sockel des Galmbacher Marienbildes erzählt seine Geschichte. Aufnahme der Gebäudenische das alten Bauernhauses der Familie Büchler. Fotografie von Max Walter 1923, Repro: Thomas Müller
Zur Geschichte der Galmbacher Madonna
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Das Galmbacher Marienbild ist eine halbfigürliche Madonna mit dem spielenden Kinde, die zusammen mit einem Inschriftstein aus Odenwälder Sandstein gefertigt wurde. Das Bildnis wird nach Recherchen von Gotthilde Güterbock, Pankratius Franck und dessen Frau Catharina zugeordnet. Pankratius Franck diente sehr wahrscheinlich während dem Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) im Preußischen Militär und ließ als Dank seiner glücklichen Heimkehr, diese Relieftafel in Verbindung mit einem Inschriftstein der Stifterfamilie anfertigen. Beide Steine stellte Franck, sehr wahrscheinlich bis zur Auflösung von Galmbach, in eine Kapelle in Richtung Schloßau bzw. Waldauerbach. Der Sockel unter dem Marienbild erzählt bildhaft die eigentlichen Umstände der Errichtung, denn dargestellt ist die Erstürmung der Stadt Zülz im Kreis Oppeln. Hierauf läßt ein eingemeißeltes Hufeisen in Verbindung mit einer Leiter an einer Stadtmauer schließen. Hufeisen und Mauer sind im Stadtwappen der Stadt Zülz aus dem Jahr 1564 enthalten. Die drei Soldaten mit Dreispitzhut vor der Kanone, lassen auf die Soldatenzeit von Pankratius Franck im preußischen Militär schließen, was wiederum einen Bezug zur Stadt Zülz herstellt.
Nach Auflösung des Dorfes Galmbach im Jahr 1836, musste auch die Wegekapelle abgebrochen werden, wobei das Sandsteinbildnis durch den Umzug von Valentin Franck nach Oberscheidental gelangte. Später kam es sehr wahrscheinlich durch die Hochzeit von Johann Valentin Büchler aus Schloßau mit Rosalia Grünwald, deren Mutter, Margaretha Grünwald, eine geb. Frank aus Scheidental war, nach Schloßau. Valentin Büchler stellte das Bild in eine Gebäudenische seines Bauernhauses nahe dem Schloßauer Forsthaus. Dort stand es bis zum Abriss des Wohnhauses der Familie Büchler. Danach lag die Madonna für viele Jahre in der Scheune des neuen Wohnhauses von Hubert Büchler (Urgroßenkel von Johann Valentin Büchler). Hubert Büchler veranlasste, dass die Relieftafel für einige Jahre an der Außenwand des neuen Wohnhauses aufgestellt wurde. Da das Bildnis jedoch um ein Haar gestohlen wurde und um es vor Verwitterung zu schützen, wurde die Relieftafel wieder abgenommen restauriert und von Hubert Büchler anschließend in seinem Wohnzimmer aufgestellt. Hier stand sie, für die Öffentlichkeit unzugänglich, bis zum Tod von Büchler. Dessen Sohn, Jürgen Büchler-Schwab, lagerte das Marienbild danach abermals ein.
Der Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach schlug Jürgen Büchler-Schwab schließlich vor, die Figur in der Kirche St. Wolfgang aufzustellen und sie so wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Jürgen Büchler-Schwab und dessen Schwester Sabine Lutz geb. Büchler, waren von dieser Idee begeistert, so dass sie das Bildnis dem Verein stifteten. Durch tatkräftige Unterstützung von Dieter Müller und der freiwilligen Feuerwehr Schloßau konnte die Galmbacher Madonna, vor Umwelteinflüssen geschützt, im Kirchturm von St. Wolfgang aufgestellt werden. Zur Erhöhung der Standsicherheit und als Diebstahlschutz erhielt sie von Dieter Müller einen Metallrahmen.
Die Vereinsführung bedankte sich bei der Familie Büchler-Schwab und bei Sabine Lutz für die großzügige Spende und freut sich, dass die Schloßauer Bildstöcke nun wieder vollständig und für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Diese werden im Rahmen von Führungen durch den Verein Örtliche Geschichte der Öffentlichkeit vorgestellt und erklärt.
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Die Familie Büchler-Schwab und Sabine Lutz, geb. Büchler, stifteten die Galmbacher Madonna dem Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach, der sie im Rahmen von Führungen der Öffentlichkeit vorstellt.
Das Bild zeigt v. l. n. r.: Dieter Müller (Koordinator), Edmund Link, Tom Blindert, Walter Herkert und Thomas Müller (alle Vorstandschaft VÖG), Corinna Schwab und Jürgen Büchler-Schwab (Stifterfamilie, es fehlt Sabine Lutz), sowie im Vordergrund links, Brigitte Krotz geb. Frank (Nachkomme von Pankratius Frank)



​Quellen: Aufzeichnungen von Bruno Trunk und Gotthilde Güterbock, Stammbaum der Familie Büchler

Thomas Müller, Schloßau ​


Kalender „Schloßau/Waldauerbach 2026“ ist fertig
Viele Schloßauer Bürgerinnen und Bürger haben schon lange darauf gewartet. Jetzt ist er endlich fertig, der vom Verein Örtliche Geschichte herausgegebene Kalender „Schloßau/Waldauerbach 2026“. Die inzwischen bereits 7. Ausgabe überzeugt wieder durch sehr schöne, originelle, durch besondere Bilder aus unserem Ortsteil.
Der Verein, vor allem der Verantwortliche Walter Herkert, freut sich wieder über zahlreiche von Mitbürgern eingesandte Bilder, die leider auch diesmal nicht alle berücksichtigt werden konnten. Aber ab sofort kann die Jagd nach Schnappschüssen für den Kalender 2027 beginnen.
Der neue Kalender ist ab sofort erhältlich bei der Bäckerei Münkel (Inh. René Wieczorek) in Schloßau und Mudau sowie beim „Hirsch“ in Schloßau – nach wie vor zum günstigen Preis von 5 €. Er eignet sich natürlich auch wieder hervorragend als Weihnachtsgeschenk, besonders auch für ehemalige Bewohner*innen der beiden Ortschaften.
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JHV 2025
Jahreshauptversammlung am 23. November
(lm) Seit Jahren baut der Verein Örtliche Geschichte Schloßau-Waldauerbach, kurz VÖG, mit großem Erfolg und überaus engagierten Mitgliedern auf sein Vier-Säulen-Modell mit Parforcemusik und Alpenklängen, der Sammlung alter Gegenstände, Geräte und Bilder, Liedgut und Geselligkeit, sowie historische Arbeit mit Vorträgen und Wanderungen. „Der VÖG hat seit der Gründung des Vereins im März 2002 stets die Aufgabe darin gesehen, heimatbezogenes Brauchtum und kulturelle Güter zu erhalten oder gar wieder herzustellen  und zu pflegen. Bei der Beschäftigung mit Tradition und Brauchtum verlieren wir aber die Gegenwart und Zukunft nicht aus dem Blickfeld unserer Arbeit“, betonte Dr. Edmund Link als Vorsitzender. In diesem Zusammenhang dankte er dem Vorstandsteam für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, genauer dem unermüdlichen Archivar, Schriftsteller und heimatkundlichen Wanderführer Thomas Müller, der Organisatorin für Andachten und gesellige Abende Marianne Mechler, dem ITler und Kalender-Ersteller Walter Herkert, Bernd Grünwald als „Mann für alle Fälle“, Schatzmeister und Allrounder Tom Blindert. Diesem Dank schlossen sich als Ehrengäste Ortsvorsteherin Tanja Schneider und Bürgermeister-Stellvertreterin Antonia Schölch an, die dankbar die wichtige Arbeit des VÖG für Schloßau und Waldauerbach, aber auch für die Gesamtgemeinde Mudau, hervorhoben. Weiter ließ Dr. Link mit einem Dank an Rektor Wellm für die Zurverfügungstellung des Probenraums die Aktivitäten von Parforcehorn-Ensemble und Alphornbläsern Revue passieren, die bei Auftritten in der Gotthardsruine Amorbach, Seegarten und Abteikirche bis zu Platzkonzerten am Schloss Leiningen und zahlreichen Kirchenauftritten von großer Außenwirkung geprägt waren. Wie arbeitsreich das Berichtsjahr war, zeigte unmissverständlich der Bericht von Schriftführer Thomas Müller. Zur Organisation waren dank Internet nur vier Vorstandssitzungen notwendig gewesen.
Als teuerstes Projekt der Vereinsgeschichte (26.580 Euro) konnte die Renovierung der 1966 erbauten Kapelle „Maria Frieden“ abgeschlossen werden. Doch als Herzensprojekt galt die „Heimkehr“ der Galmbacher Madonna, die über mehrere Jahre bei Hubert Büchler gestanden hatte, nach dessen Tod in Rumpfen eingelagert war und nun dankenswerterweise von der Familie Büchler-Schwab dem VÖG zum Aufstellen im Kirchturm überlassen wurde. Eine Stiftertafel wird noch angebracht. „Damit sind die Schloßauer Bildstöcke wieder vollständig und zugänglich.“
Der Verein dankte allen Mitstreitern, Spendern und Sponsoren und der Schloßauer Feuerwehr für die vielseitige Unterstützung. Weiter freute man sich über die Aufnahme von Schloßau zum Mundartweg mit gleich zwei Tafeln unter den rd. 70 Tafeln von Großrinderfeld bis Obrigheim, und man ist gespannt auf den Mundartabend am 25. Januar 2026 in Schloßau.
Dank großem Einsatz von Walter Herkert und Marco Scheiwein konnten viele Inhalte der bei einem Update fast zerstörten Internetseite www.VÖG-Schlossau.de gerettet und neu eingepflegt werden. Dennoch muss noch einiges neu aufgearbeitet werden, bis das ursprüngliche Niveau wieder erreicht ist. Gerne unterstützt man auch den Ausbau des Kinderspielplatzes Waldauerbach – finanziell und bautechnisch - mit einem Spielgerät zur Balancierung, für das die Waldauerbacher bereits gesammelt und Tanja Schneider als Vorsitzende des Bürgervereins Spendenanträge bei JSSS und Bürgerstiftung gestellt hat. Thomas Müller rührte noch die Werbetrommel für den Verkauf des Heimatbuches als ideales Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk. Als „Dauerleihgaben“ hatten das Arthur Grimm-Bild im „S’Kännele“ und das Theodor Schöllig-Bild im „Hirsch“ würdige Plätze gefunden. Und die Schloßauer Trachten werden derzeit für Filmaufnahmen der Dorfgemeinschaft Steinbach benötigt. Dankbar erinnerte der Schriftführer an die von Maike Friedel neu gestalteten Maibaumschilder für alle Vereine, organisiert von Tanja Schneider und Klaus Scholl. Der Besuch zahlreicher Geburtstagsjubilare und der erfreuliche Ausbau des Vereinsarchivs, über dessen weiteren Zuwachs sich Thomas Müller schon heute freut, setzte die Schlusspunkte unter den ausführlichen Bericht des Schriftführers, der noch die Vorhaben 2025/26 ansprach mit dem klaren Versprechen: „Es gibt wieder viel zu tun!“
Zu dem positiven Kassenbericht von Tom Blindert hatten die Kassenprüfer Klaus Scholl und Willi Link keinerlei Einwände zu vermelden, worauf die Entlastung für Kasse und Vorstandschaft ebenso einstimmig ausfiel wie die Neu- bzw. Wiederwahlen zur Vorstandschaft: Vorsitzender Edmund Link, stellvertretende Vorsitzende Marianne Mechler, Kassenwart Tom Blindert, Kassenprüfer Klaus Scholl und Willi Link, Schriftführer Thomas Müller sowie Beisitzer Walter Herkert, und Bernd Grünwald.
​Im anschließenden gemütlichen Teil des Abends erfuhren die Anwesenden von Thomas Müller noch viel Wissenswertes um die „Galmbacher Madonna“.
​Quelle: mudau.de, 27.11.2025








​Die "Galmbacher Madonna" an ihrem neuen Standort
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Kalender 2026
Kalender „Schloßau/Waldauerbach 2026“ ist fertig
Viele Schloßauer Bürgerinnen und Bürger haben schon lange darauf gewartet. Jetzt ist er endlich fertig, der vom Verein Örtliche Geschichte herausgegebene Kalender „Schloßau/Waldauerbach 2026“. Die inzwischen bereits 7. Ausgabe überzeugt wieder durch sehr schöne, originelle, durch besondere Bilder aus unserem Ortsteil.
Der Verein, vor allem der Verantwortliche Walter Herkert, freut sich wieder über zahlreiche von Mitbürgern eingesandte Bilder, die leider auch diesmal nicht alle berücksichtigt werden konnten. Aber ab sofort kann die Jagd nach Schnappschüssen für den Kalender 2027 beginnen.
Der neue Kalender ist ab sofort erhältlich bei der Bäckerei Münkel (Inh. René Wieczorek) in Schloßau und Mudau sowie beim „Hirsch“ in Schloßau – nach wie vor zum günstigen Preis von 5 €. Er eignet sich natürlich auch wieder hervorragend als Weihnachtsgeschenk, besonders auch für ehemalige Bewohner*innen der beiden Ortschaften.
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Maiandacht
Maiandacht an der Waldkapelle „Maria Frieden“
Es war das Ziel der Vorstandschaft des Vereins Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach, dass zum Ende der Renovierungsarbeiten der Waldkapelle „Maria Frieden“ noch im Monat Mai vor Ort eine Andacht stattfinden sollte. Insofern lag die zeitliche Messlatte für die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt des schmucken Kleinods recht hoch. Im Einklang mit dem Wetter wurden die Arbeiten durch die beteiligten Firmen mit großem Engagement und hoher Zuverlässigkeit ausgeführt. Nachdem im letzten Jahr bereits der Vorplatz neu gestaltet wurde, stand In diesem Jahr der Innenraum der Kapelle zur Renovierung an und es mussten diverse Arbeiten an den Holzbauteilen vorgenommen werden. Schließlich hat die Natur in den letzten 60 Jahren auch die Umgebung der Kapelle verändert, so dass die Renovierungsarbeiten erforderlich wurden. Und auch der Zahn der Zeit hat an der knapp 60 Jahre alten Kapelle genagt, die am Waldrand des Distrikts „Neuhof“ liegt und vorbeikommende Wanderer wie auch Radfahrer einlädt, für einen Moment innezuhalten und ein Gebet zu sprechen.
So war die Farbe quasi noch frisch, als Dekan Balbach die Maiandacht eröffnete. Er zeigte sich in seiner Begrüßung erfreut darüber, dass die Unterhaltung der Kapellen quasi in Eigenregie funktioniert und diese sich immer in einem gepflegten Zustand präsentieren. Schließlich war es der Verein Örtliche Geschichte, der die Renovierung der Kapelle in zwei Bauabschnitten angestrebt hat um die Bausubstanz wieder für Jahre sicherzustellen.
Am Ende der Andacht bedankte sich Dekan Balbach bei den Sängerinnen und Sängern vom Jazz-Chor Schloßau, dem Parforcehorn-Ensemble, dem Organisten Werner Scheuermann, der Mesnerin, der Lektorin und den Ministranten für die gelungene Andacht. Edmund Link, erster Vorstand vom Verein Örtliche Geschichte, erläuterte die Maßnahmen der letzten beiden Jahre und hob hervor, dass die erforderlichen Gelder nur durch Spenden aufgebracht werden konnten. Hervorzuheben sind hier die zahlreichen privaten Spender, der Stiftungsrat der Seelsorgeeinheit Mudau, die Joachim und Susanne Schulz Stiftung aus Amorbach, die Bürgerstiftung Mudau sowie das Schloßauer „Strouhbischeltheater“. Die Vorstandschaft  bedankt sich bei allen, die letztendlich mit kleinen und großen Spenden dazu beigetragen haben, dass die finanzielle Belastung für den VÖG nicht zu groß wurde.
Ein besonderer Dank gilt auch den „guten Seelen“ des Kleinods am Schloßauer Waldrand. Rosemarie Scholl schmückte und pflegte die Kapelle jahrelang. Altersbedingt ging die Kapellenpflege vor einigen Jahren an Christa Scheuermann über, die dieses Amt mit gleicher Hingabe ausführt. Gerade die Waldkapelle „Maria Frieden“ steht über das Jahr im Mittelpunkt zahlreicher Andachten, wofür sich vor allem Marianne Mechler engagiert. Lobenswert ist die unkomplizierte Art und Weise, wie alle Kapellen in Schuss gehalten werden und dass sich immer wieder Menschen bereiterklären, diese mit Blumen zu schmücken und zu pflegen.
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Saugassen-Treffen
Gemütliches Beisammensein bei Kerzenschein
(lm) Kerzen in großen Einmachgläsern säumten die „Saugasse“ und tauchten die Sommernacht in romantisches Licht. An der Schloßauer Grillhütte erstrahlte ebenfalls im Schein unzähliger Kerzen und mit Sonnenblumen einladend dekoriert ein großer Tisch, der schon bald sehr gut belegt war. Marianne Mechler vom Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach hatte zum geselligen Abend eingeladen, der seit rd. 8 Jahren mehrmals im Jahr fester Bestandteil des örtlichen Kulturkalenders ist und in der „Saugasse“ ebenso wie bei schlechtem Wetter im Gasthaus „Zum Hirsch“ gerne angenommen wird. Es ist ein unkompliziertes Beisammensein, Dank der Gastfreundschaft von Marianne Mechler in besonderem Ambiente, bei guten Gesprächen oder bei alten Spielen, die es wert sind, weitergegeben zu werden. Auf jeden Fall aber ist es eine hervorragende Einrichtung zur Stärkung der örtlichen Gemeinschaft, die in Schloßau/Waldauerbach hochgehalten wird und eine Superwerbung, wieviel Gutes man mit ehrenamtlichem Engagement bewirken kann.
Quelle: mudau.de, 27.08.2019
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Mord an Seitzebuche als Film
Eindrucksvolle Filmvorführung
(lm) Der Odenwald birgt zahlreiche Legenden, die aufgrund seiner bitter armen Vergangenheit oft unrühmlich sind, und – für Geschichtsunkundige sicher seltsam anmutend - durch religiöse steinerne Zeitzeugen wie die unzähligen Flurdenkmale und deren sehr unterschiedliche Bedeutungen aufgedeckt werden konnten und nicht in Vergessenheit gerieten. „Tatort Odenwald“ ist der 18. Film von Larissa Anton aus der insgesamt 20 Filme umfassenden Reihe „Odi Wood“ tituliert. Er war für den Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach (VÖG) von besonderer Bedeutung, weil hier unter anderem der Mordfall an der Seitzenbuche nachgestellt war.
​Dr. Edmund Link begrüßte im bis auf den allerletzten Platz besetzten Schloßauer Feuerwehrgerätehaus ein gespanntes Publikum aus dem badischen, hessischen und bayrischen Odenwald und bestätigte, dass der Film zu 100 Prozent den Satzungszweck des VÖG erfülle, Geschichte greif- und erlebbar zu machen. In diesem Sinne begrüßte er nicht nur „Kommissarin“ Larissa Anton aus Darmstadt, sondern auch – in Schloßauer Tracht – den „leitenden Ermittler“ Thomas Müller, der zunächst verbal auf den Werdegang von Förster Johann Stephan Seitz und die nach ihm benannte Buche
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bzw. Kreuzung einging, ergänzt durch ein Gedicht aus dem 1921 erschienenen Buch „Was der Volksmund erzählt“.
Und dann wurde es spannend und lehrreich, denn nach dem Film konnte das Publikum in den Stand der „fachlich Versierten in Denkmalkunde“ angehoben werden. Vor allem die Sühnekreuze hatten es der Filmemacherin angetan beim Ermitteln der sechs genauer beleuchteten Morde in diesem Film. Daneben sah man aber auch weitere religiöse Flurdenkmäler in Form von Wegkreuzen, Bildstöcken und kleinen Feldkapellen, die alle Zeugnis menschlichen Handelns ideeller, geistiger und materieller Art geben und für die Geschichte des Menschen an einem bestimmten Ort bedeutsam sind. So zum Beispiel die drei Schäferskreuze an der Kreuzung Rumpfen Richtung Steinbach, wo der Legende nach zwei Schäfer um ein Mädchen gekämpft haben und alle drei zu Tode kamen, was ebenfalls im Film erläutert wurde. Durch die Sühnekreuze konnten die Beschuldigten oft der Bestrafung, auch der Todesstrafe, entgehen.
Doch im Falle des Försters Seitz war nie der wirkliche Mörder unter den Wilderern gefunden worden, obwohl es einen Augenzeugen gab, der auch den Mord gemeldet hatte. Der kurzweilige Film mit Szenen an teilweise Original-Schauplätzen mit Laienschauspielern in originalen Kostümen war von der Filmemacherin hervorragend recherchiert und zeigte deutlich, welche Informationen die Flurdenkmäler im Madonnenländle geben können.
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Liane Merkle
​In einem kurzen Interview im Anschluss an den Film befragte Thomas Müller den Ehrengast und erfuhr, dass die Lehrerin Larissa Anton in den letzten 20 Jahren 20 Filme gedreht hat, vor und hinter der Kamera, in der Recherche, als Regisseurin, Schauspielerin, Vermarkterin und in Eigenfinanzierung.
​In Schloßau erhielt sie für ihr ehrenamtliches Engagement und für den lehrreichen Beitrag jede Menge Beifall, auch von zahlreichen Historik-Fachleuten wie Bernd Fischer aus Einbach. Ein abschließender Dank der VÖG-Spitze richtete sich an die Feuerwehrabteilung Schloßau für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und die umsichtige Bewirtung.
Renovierung "Maria Frieden", 1. Abschnitt
Renovierung der Waldkapelle „Maria Frieden“ im Juli 2024
Es war im Jahr 1966, als Pfarrer Buchdunger im Gewann Bönigsfeld im Bereich des Neuhofs eine Kapelle errichten ließ. Mit einem beachtenswerten Kostenaufwand von 4.000 DM (etwa 2.050 Euro) und durch die Eigenleistung der Schloßauer Bevölkerung konnte die Kapelle am 16.10.1966 unter dem Namen „Maria Frieden“ eingeweiht werden.
Von April bis Oktober finden dort regelmäßig kirchliche Veranstaltungen wie Waldandachten, Maiandachten oder Fatima-Anbetungen statt. Da die Kapelle an stark frequentierten  Wanderwegen zwischen Schloßau, Donebach und Mudau liegt, ist sie mit ihrer Außenanlage auch ein beliebter Ort für Wanderer und Radfahrer, um eine Rast einzulegen oder einfach nur innezuhalten.
Die gesamte Anlage ist inzwischen stark in die Jahre gekommen. Bänke und Sockel sind marode. Der Außenbereich und die Außenhülle müssen wieder instandgesetzt werden. Der Bodenbelag in der Kapelle braucht eine Bearbeitung und manches mehr.
Der Verein Örtliche Geschichte Schloßau /Waldauerbach koordiniert und unterstützt die erforderlichen Maßnahmen. Er hat in mehreren Projekten bereits Orte geschaffen, um die Begegnung von Menschen zu fördern und Traditionen aufrechtzuerhalten.
Der Verein bittet um Unterstützung des Projektes durch Spenden an
Verein Örtliche Geschichte 
IBAN: DE46 674614240009728600
Stichwort: „Maria Frieden“
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Firmlinge 2022
Firmlinge erkunden Schloßauer Bildstöcke
​Den Firmlingen der Seelsorgeeinheit Mudau wurde auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an Projekten für ihre Firmvorbereitung angeboten. Bei dem Projekt „Bildstockwanderung durch Schloßau“ nahmen immerhin 14 Firmanden teil – mehr denn je. Nach einer ausführlichen Einführung zu der Entwicklung des katholischen Glaubens leitete Historiker Thomas Müller vom Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach über zur Christianisierung des Mudauer Raums und der Entwicklung der Odenwalddörfer. Er führte weiter aus, wie die ersten Steinkreuze als Sühnekreuze aufgestellt wurden und sich danach Bildstöcke als Zeugnisse des Glaubens entwickelten. 
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Bei diesen war nun zumeist ein Gelübde oder ein Ereignis der Grund der Errichtung. Auch die Formen der Bildstöcke und die Künstler wurden zunächst näher erklärt, bevor sich die Firmandengruppe auf den Weg durch das Dorf machte. Entlang der Wegstrecke erfuhr die Gruppe dann die Geschichten zu 21 Bildstöcken als steinerne Zeugen der Volksfrömmigkeit. Hierbei erzählte der Historiker auch Sagen und Geschichten zu den jeweiligen Bildnissen. Beim Rundgang durch das Dorf zeigte Müller den Jugendlichen neben den jeweiligen Standorten der Bildnisse auch historische Plätze und Wege des „alten“ Schloßau. Am Ende der dreistündigen Führung zeigten sich die Firmanden überrascht über die Mühen und den tiefgründigen Glauben der Menschen vergangener Zeiten.
Thomas Müller, März 2022
Christkind
Christkind wieder unterwegs
Nach zwei Jahren Pause war in Schloßau an Heiligabend wieder das Christkind unterwegs, eine Tradition, die bisher nur durch die Corona-Pandemie unterbrochen wurde.
Bisher trugen sich die Eltern im Schloßauer Kindergarten auf einer Liste ein, wenn das Christkind an Heiligabend bei den Kleinsten vorbeischauen sollte. Seit der Pandemie dürfen die Eltern allerdings nicht mehr in den Kindergarten, sondern müssen die Kleinen außen an der Tür abholen. Und so konnten sich heuer die interessierten Eltern per WhatsApp anmelden. Immerhin gab es insgesamt 20 Aufträge für die Mädchen der siebten Klasse, die alljährlich das Christkind spielen. In der Vergangenheit trafen sich die Mädchen bereits Anfang Dezember zur Lied-, Text- und Rollenauswahl. Diesmal „lief das im Vorfeld alles per WhatsApp ab“, wie die ​Mädchen berichteten. So konnte der Aufwand im Vorfeld des Heiligabends geringgehalten werden. Früher wurden die „guten und schlechten Taten“ beim Eintritt des Christkindes an der Haustür auf einem Zettel übergeben und waren oft schlecht lesbar oder viel zu lang verfasst.
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Das Schloßauer Christkind zu Besuch bei der Familie Münch in der Schloßauer Ringstraße. „Viele leuchtende Kinderaugen sind der schönste Dank am Ende eines Auftritts“, weiß das Christkind alljährlich zu berichten.
In diesem Jahr organisierten die Mädchen dies auf digitalem Weg und konnten die Infos bereits im Vorfeld im Goldenen Buch der Reihe nach einsortieren.
Die Mädchen teilten sich in diesem Jahr ihre Aufträge in zwei Christkind-Teams auf, damit die Kleinen nicht zu lange auf die Bescherung warten mussten. Zur besseren Planung für die Eltern stellten vorab die beiden Teams ihre Routen zusammen und meldeten die geplanten Termine der jeweiligen Auftritte per WhatsApp an die Familien zurück. Es gab auch auswertige Aufträge zu bedienen, so dass ein Fahrdienst eingeteilt wurde. Schließlich sollte keines der angemeldeten Kinder ohne einen Christkind-Auftritt an Heiligabend zu Bett gehen.
Bevor es endgültig los ging, bekamen die Eltern noch eine Erinnerungsnachricht zugeschickt, damit niemand vergisst, wann das Christkind an der Tür klingelt. Auch das eine Neuerung und auch eine deutliche Erleichterung für die Eltern. Wenn man sich da an vergangene Jahre zurückerinnert, wo sich schon die Warterei auf das Christkind oft zu einem Geduldspiel in den Familien entwickelte, dann ist das digitale Zeitalter zu einer deutlichen Verbesserung geworden - für die Eltern und das Christkind.
Thomas Müller, Schloßau im Dezember 2022
Bänke für den Friedhof
"Schöne Bänke auf einem schönen Platz"
(lm) Bei strahlendem Sonnenschein konnte der neu gestaltete Platz in direkter Nähe zur Schloßauer Leichenhalle im Beisein von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteherin Tanja Schneider mit den Ortschaftsräten Berno Allgaier und Rolf Balles, Dr. Edmund Link, Walter Herkert, Marianne Mechler und Tom Blindert vom VÖG sowie Heike Kohler-Mackert und Christiane Pföhler von der Volksbank Franken rund ein halbes Jahr nach Beginn der Baumaßnahme eingeweiht werden. Die ersten Ideen zu einer neuen Platzgestaltung im Schloßauer Friedhof hatte der Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach bereits im Jahr 2016, denn wie der Vorsitzende Dr. Edmund Link betonte, sei es eine der Zielsetzungen des Vereins, schöne und praktische Orte der Begegnungen zu forcieren. „Und gerade Friedhöfe sind neben Orten der Trauer auch Orte des Gesprächs“. Walter Herkert erwähnte in seiner Begrüßung als weitere Beweggründe für diese Planungen, dass Trauerfeiern oft lange dauern, was manche – vor allem ältere Menschen – stehend und manchmal in der prallen Sonne - einfach nicht verkraften könnten. Nach ersten Skizzen und genaueren Plänen sowie dem Einverständnis von Kirchen- und kommunaler Gemeinde sowie zahlreichen Mitstreitern konnte der Verein Örtliche Geschichte unter Aufbringung von über 3.700 Euro und mit ehrenamtlich professioneller Unterstützung von Ortvorsteherin Tanja Schneider mit ihrer Erfahrung als Landschaftsgärtnerin im vergangenen Herbst begonnen werden. Alte Pflanzen wurden entfernt, die Fläche ausgegraben, Steine aufgestellt, der Untergrund verdichtet, gepflastert und die Neubepflanzung mit robusten und pflegeleichten Niedriggewächsen sowie zwei japanischen Kirschbäumen und vier schattenspendenden Säulenamberbäumen angelegt. Für die noch fehlenden Bänke, so Herkert weiter, wollte man die Bevölkerung mit ins Boot nehmen, was über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank Franken auch gelungen sei. Heike Kohler-Mackert bestätigte, dass man mit dieser Plattform wohl den Zeitgeist getroffen habe, denn sie werde gut genutzt. In den letzten drei Jahren konnte die Volksbank Franken darüber rd. 380.000 Euro für außerordentlich sinnvolle Projekte ausschütten. Bei diesem Schloßauer Projekt hätte sich 38 Unterstützer gefunden und man freue sich, für die Bänke 2.500 Euro übergeben zu können. Den dankenden Worten ihrer Vorredner schloss sich vor Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, der sich über dieses „Geschenk“ sehr freute, auch Ortsvorsteherin Tanja Schneider an, die nicht nur ihren Ortschaftsräten, sondern allen fleißigen Helfern für deren Men-Power, der Volksbank Franken für die finanzielle Unterstützung, der Gemeinde für die „freie Hand bei der Gestaltung“ und vor allem dem Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach für das überdurchschnittliche Engagement zugunsten des Ortsteils dankte: „Ihr seid eine unverzichtbare Bereicherung und dieser Platz eine große Aufwertung für Schloßau/Waldauerbach und ganz sicher ein Segen für die Friedhofsbesucher.
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v.l. BM Dr. Norbert Rippberger, Rolf Balles, OV Tanja Schneider, Berno Allgaier, Tom Blindert, Walter Herkert, Marianne Mechler, Heike Kohler-Mackert, Dr. Edmund Link und Christiane Pföhler.
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Quelle: RNZ, 26.04.2021
Text und Bild: Liane Merkle
Vortrag über Ernsttal
Großes Interesse am kleinen Ernsttal
(lm) Zu einer „Zeitreise in die Vergangenheit“ entführte Thomas Müller vom Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach die Zuhörer im vollbesetzten Schulsaal der ehemaligen Schule im Mudauer Ortsteil Mörschenhardt. Im Rahmen eines zweiteiligen Vortrags erläuterte er als profunder Kenner der örtlichen Geschichte die historischen Gegebenheiten des badischen Ernsttals, das früher mal Neubrunn hieß, und ging dabei auch auf seine zeitgeistliche Entwicklung ein. In seinen Glanzzeiten war das Dorf Heimat von über 70 Menschen, heute sind es gerade mal noch sieben. Der Redner informierte dabei die Zuhörer über den kleinen Weiler Ernsttal, nahe dem Dreiländereck zwischen Hessen, Bayern und Baden-Württemberg und spannte einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die kulturhistorische Veranstaltung wurde vom Hegering Mudau veranstaltet und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mörschenhardt zeichneten für die Bewirtung verantwortlich. Im ersten Teil seines Vortrages berichtete Thomas Müller über die Herkunft des Dorfnamens von Nuwenbrunnen über Neubrunn nach Ernstthal bzw. Ernsttal und berichtete über dessen Lage am Rande des leiningenschen Wildparks mit den umliegenden Dörfern. Sehr informativ gestalteten sich auch die Ausführungen über Dorfgröße, Schwankungen in den Bevölkerungszahlen im Vergleich zu den Nachbardörfern, die Infrastruktur des kleinen Weilers, die Planungen eines Tunnels und einer Eisenbahntrasse zur besseren Anbindung an die Neckarseite und in Richtung Main, wobei es hier bei den Planungen blieb. Umgesetzt wurden allerdings große Baumaßnahmen, so der Bau eines Gasthauses, einer eigenen Poststation und die Errichtung einer landwirtschaftlichen Ökonomie. Weiter referierte Müller vom „Jahr ohne Sommer“ aufgrund eines Vulkanausbruchs (Tambora) auf Indonesien und den hieraus resultierenden Missernten ab 1816, die dazu führten, dass die Bevölkerung noch mehr verarmte und ab 1830 viele Gehöfte an die Standesherrschaft Leiningen verkauft wurden. Es folgte der Bau des leiningenschen Rentamtes 1842 und die Agrarunruhen 1848 mit dem Marsch nach Ernsttal und weiter nach Amorbach. Dass dieser Aufstand der Bevölkerung im Nachhinein nicht ganz schrecklich bestraft wurde, war dem umsichtigen und klugen Handeln des Leininger Fürsten Emig zu verdanken gewesen. Im zweiten Teil seines kurzweiligen Vortrages referierte er vor allem über die fürstlich leiningensche Brauerei, die Auswahl von Ernsttal als Standort, die Kunst des Bierbrauens, das Deutsche Reinheitsgebot und die verschiedenen Biersorten. Da Wein im Odenwald eher als „Sauerampfer, von der Sonne verschont“ bekannt war, schien das Bierbrauen hier die bessere Lösung. Allerdings – so Thomas Müller mit einem Schmunzeln, waren die Beigaben im Bier vor dem zunächst bayrischen Reinheitsgebot im Jahr 1516 mehr als abenteuerlich, und Ruß war dabei wohl eine der harmlosesten Zutaten. „Es wurde gepanscht, was das Zeug hielt.“ Nach dem Bau der Brauereigebäude (nach Veröffentlichung des Reinheitsgebots), der Kelleranlagen und der neuen Eisweiheranlage folgte die Zeit des Brauereibetriebes zwischen 1843 und 1923, dem Jahr des wirtschaftlichen Niedergangs. Nach der Stilllegung des Braubetriebes erfolgte die Sprengung der Gebäude. Thomas Müller untermalte die beiden Vorträge mit über 250 historischen Bildern und unterlegte die jeweiligen Passagen geschickt mit passenden Sagen, Geschichten und Anekdoten.
Quelle: mudau.de, 31.03.2019
Vortrag in Hesselbach
​Thomas Müller berichtete in Hesselbach
Einem schon lange gehegten Wunsch der Hesselbacher Dorfgemeinschaft folgend referierte Thomas Müller auch dort über den Leiningenschen Wildpark. Am 23. März 2018  konnte die Familie Grünvogel in ihrer Gaststätte "Grüner Baum" etwa 60 Zuhörer begrüßen, die der Einladung gefolgt waren. Thomas Müller stellte sich den Zuhörern zunächst vor und erklärte seine Arbeit als Schriftführer, Archivar, Sammler und Historiker im Verein Örtliche Geschichte.
Im Anschluss berichtete er über den Wildpark, die Wegkreuzung Seitzenbuche und das Leben im Wassergrund. Als kleine Zugabe präsentierte er noch die Geschichte eines Bildstocks auf Wanderschaft. Diesen Bildstock gibt es nämlich nicht nur in Schloßau, sondern auch in Hersselbach und Boxbrunn. Nach der dreistündigen Vortragsreihe stand 
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Thomas Müller den vielen Zuhörern noch Rede und Antwort.
Seine Power-Point-Vorträge sind gespickt mit kurzweiligen Anekdoten, Sagen, Gedichten und Geschichten, so dass sich die Zuhörer recht schnell in die Zeit vor 200 Jahren zurückversetzen können.



Groß war das Interesse der Hesselbacher am Vortrag von Thomas Müller

Besucher aus Wörth
​Besuchergruppe aus Wörth am Main auf römischen Spuren in Schloßau
Am 06.05.2017 trafen sich 40 Teilnehmer aus Wörth am Main zur 28. „Ignatianischen Weinprobe“, erstmals in Schloßau. Benannt nach Ignatius von Loyola, dem Gestalter des Jesuitenorden, treffen sich einmal jährlich kirchlich engagierte Menschen, zum Großteil aus dem Raum Wörth am Main, zu einer Weinprobe mit einem ansprechenden Programm, teils mit weltlichem, teils mit geistlichem Hintergrund. Als weltlicher Teil des diesjährigen Ausfluges war Schloßau die erste Station. Ziel war es die römischen Funde der Ausgrabungen, sowie den wunderschön angelegten Wachposten 10/37 „in den Schneidershecken“, zwischen Schloßau und der Seitzenbuche kennenzulernen.
Hermann Schirm, der Organisator dieser Weinprobe, kontaktierte zu Jahresbeginn den Schloßauer Ortsvorsteher Herbert Münkel bezüglich der Möglichkeit, die römischen Überreste in Schloßau zu ergründen. OV Münkel stellte schnell den Kontakt zum Verein Örtliche Geschichte Schloßau-Waldauerbach her, wo man dem Wunsch gerne nachkam und die Exkursion vorbereitete.
Schriftführer Thomas Müller begrüßte im Namen der Ortschaftsverwaltung die vierzigköpfige Besuchergruppe an der Grundschule Schloßau mit einem kleinen Sektempfang. Standesgemäß gekleidet erläuterte er die Funktion, den Aufbau und die Ausbaustufen des römischen Limes. Schnell wurde der Besuchergruppe klar, dass die Römer eine Schneise durch den dicht bewachsenen Odenwald schlagen mussten, um mögliche Übergriffe durch die Germanen abwehren zu können. Thomas Müller lieferte sodann Informationen zu den römischen Funden während der Ausgrabungen vor zehn Jahren und wie sich der Verein hierbei einbrachte. Bei den Grabungen ging es vor allem darum, die Funde zu dokumentieren, Werte zu sichern sowie anschauliche Replikate herzustellen.
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​Im Außenbereich der Schule wurde der Aufbau einer römischen Siedlung in Verbindung mit einem Kastell erläutert, die Funktion eines Streifenhauses an einer Römerstraße erklärt und gezeigt, wie in Schloßau Tongeschirr erzeugt und dieses auch an die Germanen vertrieben wurde.
Mächtig erstaunt waren die Besucher über die nachgebaute Steinschleuder (Ballista) im Schulgebäude, die anlässlich des Römerfestes im Jahr 2005 mit viel Herzblut von der Schloßauer Feuerwehr gebaut wurde. Hier erfuhren die Teilnehmer auch, wie sich diese Großveranstaltung in dem kleinen Dorf unter Mitwirkung sämtlicher Vereine als Gemeinschaftsleistung zu einem Erfolg entwickelte.
​Im Anschluss an diesen ersten Teil der Ausführungen fuhren die Teilnehmer mit dem Bus in den Wald zum römischen Wachtposten 10/37 „in den Schneidershecken“. Dies ist die 
einzige Turmstelle am Odenwaldlimes mit drei Wachtürmen. Hier erläuterte Thomas Müller, wie es zu den drei Turmstellen kam, was es mit den drei Statuen neben dem Steinturm auf sich hat und wie man diverse Inschriften auf Gedenk- bzw. Weihesteinen und Türme deuten kann. Hier erklärte er auch den Informationsaustausch zwischen den Turmstellen, die Verlagerung des Limes hinunter an den Main und den Untergang des römischen Reiches um 250 n. Chr. Bevor die Besucher die Turmstelle in Richtung Hessen verließen, bedankten sich die Teilnehmer sowie Organisator Schirm bei dem Schriftführer des VöG für seine lebhaft gestalteten Vorträge und beim Verein Örtliche Geschichte selbst für den Einsatz um das Brauchtum und den Erhalt historischer Überreste.
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Thomas Müller, Schloßau im Mai 201
Auf den Spuren von Friedrich Ebert
​Auf den Spuren des 1. Reichspräsidenten Friedrich Ebert
Dass der Vater des 1. Reichspräsidenten Friedrich Ebert (Franz Karl Ebert) am 07.11.1834 in Krumbach (Gemeinde Limbach) geboren wurde, ist hinlänglich bekannt. In der Nähe des Geburtshauses von Franz Karl Ebert steht heute noch ein Gedenkstein, der an den Reichspräsidenten erinnert. Nachkommen unternahmen im Oktober eine Exkursion zu ihren Ursprüngen und kamen hierbei auch in den kleinen Weiler Ernsttal.
Die Familien „Gruber“ und „Damm“ aus Krumbach und aus dem Raum Brühl bei Heidelberg haben mit Franz Peter Ebert und Franziska Münch um 1800 in Krumbach verwandtschaftliche Vorfahren zum späteren Reichspräsident Friedrich Ebert, erklärte Lothar Damm, der zu dieser Exkursion eingeladen hatte. So führte die Teilnehmer auch gleich der erste Teil des Ausflugs zu dem historischen Gebäude mit Gedenkstein in Krumbach. Anschließend fuhren sie weiter ins bayerische Amorbach, wo sich ein Stadtrundgang und eine Kirchenbesichtigung in der berühmten evangelischen Kirche anschlossen. Eine Kaffeepause im nahegelegenen Schlosscafé mit Blick auf den Amorbacher Seegarten rundeten den Stadtbesuch ab.
Der Nachmittag galt dem Weiler Ernsttal mit den Vorfahren um Paul Ebert, der seine Ursprünge in Ernsttal (damals noch Neubrunn) hatte und nach Krumbach heiratete.  Hier wurden sie von Thomas Müller in der Kleidung eines  Brauereiarbeiters begrüßt. Er gab den Besuchern  in Verbindung mit einer kleinen Wanderung, Einblicke in die Geschichte des Weilers und nannte mit Valentin Ebert auch den letzten „Ebert“ in Ernsttal, welcher im Jahr 1831 seine Güter für 10.500 Gulden an die leiningensche Standesherrschaft verkaufte. Das nahegelegene Schloss Waldleiningen sowie der leiningensche Tierpark befanden sich zu jener Zeit gerade im Bau oder wurden vergrößert. Der Schloßauer Historiker vom Verein Örtliche Geschichte gab weitere Einblicke in die massiven Veränderungen des Dorfes  um 1840. Mit dem Bau der Brauerei, der Poststation, dem Gasthaus Post und der leiningenschen Ökonomie entstanden dort große Gebäudekomplexe, die das Dorf zu jener Zeit prägten.
Danach zog es die Teilnehmer zum nahegelegenen Schloss Waldleiningen, das für manchen Schnappschuss eine optimale Kulisse bot, bevor der Tag in der „Mühle“ im Höllgrund ausklang. Die Familien waren beeindruckt von der reizvollen herbstlichen Odenwaldlandschaft und den gesammelten Erkenntnissen über ihre Vorfahren.

Thomas Müller, Oktober 2018
Dorfplatz übergeben
Dorfplatz in Mörschenhardter Straße übergeben
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(lm) Gleich zweifachen Grund hatten die Schloßauer und der „Verein örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach“ ordentlich und vor allem würdig und ingewohnt perfekt-harmonischem Rahmen zu feiern. Entsprechend zahlreich waren die Schloßauer und Ehrengäste, darunter auch Horst Rieß vom Ing.-Büro Sack und Partner, VoBa-Prokurist Willi Müller, Bürgermeisterstellvertreter Gernot Grimm und stv. Ortsvorsteherin Tanja Schneider zum neuen und toll gestalteten Dorfplatz in der Mörschenhardter Straße gepilgert.
Wie Dr. Edmund Link als Vorsitzender dieses regen Heimatvereins an diesem 1. Festanlass erläuterte, könne man außerdem auch auf den 15. Geburtstag des VöG stolz sein und diesen darum mit einer besonderen Würdigung für den Gründungsvorsitzenden Bruno Trunk verbinden. Der Verein hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um dem leider schon 2013 verstorbenen verdienten Heimatforscher mittels eines wunderschönen und sehr passenden Gedenksteins am neuen Dorfplatz im Beisein von Gerlinde Trunk und Familie ein würdiges Andenken zu wahren. Rund 100 ehrenamtliche oder gespendete Arbeitsstunden stecken in dem tollen Dorfplatz, für den sich neben der Vorstandschaft des VöG auch Landschaftsgärtnerin Tanja Schneider, „Erdbeweger“ Michael Nicola und als ständiger „Pfleger“ Paul Haas eingebracht haben.
Im bewegenden und perfekten musikalischen Rahmen der „Fürst Pless-Bläser“ des Odenwälder Parforcehorn-Ensembles enthüllten Marianne Mechler und Walter Herkert den Gedenkstein, den Thomas Müller erläuterte als „... älter als er aussieht, gut gebraucht von Otto Trunk geschenkt, von Ralf Drolshagen gereinigt, umgearbeitet und aufgearbeitet, aus Odenwälder Sandstein. Er zeigt an der Seite ein Blatt mit Rosen am Fuß und stellt so den Bezug von Bruno und der Natur her. Trägt oben drauf ein Buch, als Zeichen für den Schriftsteller Bruno Trunk mit dem Vereinslogo des VÖG als Zeichen unserer Verbundenheit zu seiner Arbeit und als bleibendes Andenken für unseren Gründungsvorsitzenden. Er zeigt vorne drauf ein Pergament. Papiere, Dokumente und Bücher, das waren sein Leben, seine Intension und seine Berufung. Und im Pergament das Schloßauer Wappen, als Zeichen für die Verbundenheit von ihm zu seinem Heimatdorf Schloßau! Und schließlich beginnt der Text darauf mit den Worten seines Lieblingsgedichtes, geschrieben von dem Odenwälder Dichter Wilhelm Trunk, übrigens das Einführungsgedicht des Heimatbuches von Bruno Trunk!“
Es folgte der ausführliche Lebenslauf von Bruno Trunk, der vor 80 Jahre im Schloßauer Dorfteil „Schellberg“ geboren wurde. Nach der Volksschulzeit ging er ins Konvikt nach Tauberbischofsheim und folgte dem angestrebten Lehrerberuf, in dem er sich stets weiterbildete. Seine Zulassungsarbeit zum Volksschullehrer hatte das prägende Thema „Mein Heimatdorf Schloßau in Vergangenheit und Gegenwart“ und gilt als erstes ausgearbeitetes Heimatbuch über Schloßau, erstellt in Teamarbeit mit Ehefrau Gerlinde. Und die Forschungen zu dieser Arbeit ließen den Heimatforscher nicht mehr los. Letztlich hinterließ Bruno Trunk nach knapp 50 Jahren Forschung insgesamt 34 Aktenordner voller Geschichte, Geschichten und Geschichtchen, alle wohlbehütet im Archiv des VöG als Denkmal ihrer selbst. Für diesen historischen Nachlass dankte Archivar Müller der Familie Trunk nochmals explizit. Nachdem Bruno Trunk und Dr. Edmund Link als heutiger Vorsitzender 2002 den VöG mit damals 100 Interessierten (heute 140) ins Leben gerufen hatten, wurden seitens des Vereins zunächst Bildstöcke saniert, Wanderungen durchgeführt, die Grabungen im Burggewann betreut und an markanten Stellen Informationstafeln aufgestellt. Bruno hat hierzu jeweils die historischen Grundlagen beigesteuert. Im Jahr 2007 schrieb der Heimatforscher das beliebte Buch „Auf Römerspuren in Schloßau und Umgebung!“ 2012 folgte dann endlich sein lang ersehntes Heimatbuch. Beide Projekte wurden vom VöG finanziert und nach Kräften unterstützt.
​Wie stolz die Schloßauer auf das Geleistete sein können, war den Dankesworten von Gerlinde Trunk ebenso zu entnehmen wie den lobenden Ausführungen der Grußwortredner für diesen passenden Ort des Gedenkens, Verweilens, Innehaltens und Genießens. Dank galt den vielen ehrenamtlichen Helfern sowie den Sponsoren und vor allem den Verantwortlichen im Verein örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach für diesen toll gestalteten Dorfplatz.
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Die Aktiven des VöG, Ehrengäste und die Familie Trunk
2017
Bruno-Trunk-Archiv
Die historischen Unterlagen von Bruno Trunk sind "zu Hause" angekommen
Manchmal schreibt das Leben besondere Geschichten! Es war einer glücklichen Fügung zu verdanken, dass der Schriftführer und Archivar Thomas Müller vom Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach im November 2014 fünf Waschkörbe voller historischer Unterlagen entgegen nehmen konnte. Nach dem Tod des Heimatforschers Bruno Trunk aus Buchen, überließ die Witwe des Historikers diese einmalige Sammlung aus fünf Jahrzehnten dem Geschichtsverein des Heimatdorfes ihres Mannes. „Fünf Körbe voller Geschichte und Geschichten aus Schloßau!“ freute sich Thomas Müller über diesen historischen Schatz und bedankte sich bei Frau Trunk.
Gerlinde Trunk wollte die Unterlagen aus 50 Jahren heimatkundlicher Forschung nicht einfach der Altpapiersammlung überlassen und überlegte, wohin damit. Der Gedanke lag nahe, dass diese Unterlagen bei ihrem Ursprung am allerbesten aufgehoben sind, und so kam der Kontakt mit dem Schloßauer Geschichtsverein zustande. Umso größer war die Freude bei der Vorstandschaft des Vereins, dass ein ganzer Kofferraum voller Unterlagen und Bilder nach Schloßau überführt wurde!
Danach begann für Thomas Müller die Mammutaufgabe, all diese Unterlagen zu sichten und systematisch abzulegen. „In zwei Kellerräumen sah es aus wie in einer Druckerei!“ so der Schriftführer über die Vielzahl an Blättern und Berichten, die häufig auch mehrfach auftauchten. Danach folgte die thematische 
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Zusammenführung zu einzelnen Ordnern. Letztendlich wurden es 35 dicke Leitzordner, die nun das Schloßauer Archiv des Heimatvereins bereichern. 2,80 Meter Archivmaterial, die bei der Themenvielfalt kaum eine Frage zur Vergangenheit des Dorfes Schloßau und dessen näheren Umgebung offen lässt.
Hierzu zählen vor allem
- Bildstöcke (alleine je ein Ordner für Schloßau und Waldauerbach),
- Sagen und Geschichten (ein Ordner)
- die Schloßauer Kirchengeschichte (zwei Ordner)
- Unterlagen von Kriegen (ein Ordner)
- die römische Vergangenheit (zwei Ordner)
- römische Ausgrabungen
- die Infrastruktur des Dorfes
- vergessene Dörfer
- Unterlagen von Max Walter
- Sprichwörter, Dialekt und Anekdoten
- die Hausnamen von Schloßau
- komplett fertige Vorträge
- Beschreibungen zu Wanderstrecken
Bruno Trunk wurde in Schloßau geboren und setzte seine schulische Laufbahn nach der Volksschule an der weiterführenden Schule in Tauberbischofsheim fort. Der Lehrerberuf verschlug ihn schließlich nach Buchen. Sein heimatkundliches Schaffen begann um 1960 mit Nachforschungen über die Vergangenheit seines Heimatdorfes Schloßau, als Grundlage für die Zulassungsarbeit als Lehrer. Diese Forschungsarbeit sollte ihn fortan sein Leben lang begleiten und so wuchsen die Unterlagen auf viele Ordner, Hefter und Steckhüllen an. Er hat wirklich alles Historische notiert, archiviert und gesammelt. Viele Unterlagen sind zudem mit Bildmaterial unterlegt, und so gelangten auch nahezu 200 Bilder zum Vereinsarchiv hinzu. Auch diese haben historischen Charakter und wurden inzwischen digitalisiert. Sie ergänzen nun auch das gut sortierte digitale Bilderarchiv des Vereins.
Es wurde schnell klar, dass all diese Unterlagen noch mehr Themen wiedergeben als im Heimatbuch „Schloßau, ein Höhendorf im hinteren Odenwald“ von Bruno Trunk niedergeschrieben sind.
Nach Fertigstellung der 35 Ordner wurde auch eine digitale Stichwortdatei zusammengestellt, die es bei Anfragen ermöglicht, zumindest die richtige Akte zu einem Thema zu finden. Anfragen können direkt an den Schriftführer des Vereins Thomas Müller gerichtet werden.
Thomas Müller, Schloßau 2015
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Verein Örtliche Geschichte
​Schloßau/Waldauerbach e.V
​Eichfeld 15

69427 Mudau-Schloßau

info@vög-schlossau.de

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