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Maiandachten
Gerne und immer wieder bereichert das Parforcehorn-Ensemble Maiandachten an der Kapelle "Maria Frieden".
Maiandacht 2025
Auch bei der Maiandacht am 24. Mai 2025 zum Abschluss der Renovierungsarbeiten an der Waldkapelle „Maria Frieden“ kamen unsere Parforcehorn-Bläser zum Einsatz. Am Ende der Andacht bedankte sich Dekan Balbach nicht nur bei ihnen, sondern auch bei den Sängerinnen und Sängern vom Jazz-Chor Schloßau, dem Organisten Werner Scheuermann, der Mesnerin, der Lektorin und den Ministranten für die gelungene Andacht. ​
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Großer Andrang bei Waldandacht zum Jubiläum von "Maria Frieden" 2016
(lm) Eigentlich hatte man die Feier in die Kirche St. Wolfgang verlegen wollen, doch dann strahlte die Sonne nur so vom Himmel herab und war die Gott gegebene Einladung, 50 Jahre Waldkapelle Maria Frieden direkt vor Ort zu feiern, und zwar zur Bestimmung der Kapelle passend in einer besonderen Andacht zur Ehre der Mutter Gottes Maria und des Schöpfers sowie all der Menschen, die damals und auch heute noch diese wunderbare Anlage pflegen. Über den Bau durch viele ehrenamtlich Tätige zusammen mit Pfarrer Buchdunger berichteten wir bereits.
Dr. Edmund Link begrüßte die Gäste im Namen des Gemeindeteams der Seelsorgeeinheit, des VÖG und des Parforcehorn-Ensembles und dankte auch den Jagdhornbläsern „Waidmannsheil“ unter Leitung von Bernhard Meixner, die zusammen mit den überaus zahlreich erschienenen Gläubigen und den Jägern dafür sorgten, dass der Einklang von Schöpfung, Natur, Wald und Tierwelt in dieser besonderen Andacht deutlich wurde. Den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes unter Leitung von Pfarrer Klaus Vornberger gestaltete in gekonnter Weise das Odenwälder Parforcehorn-Ensemble, das mit seiner unglaublichen Klangvielfalt begeisterte. Gegründet wurde das Ensemble 2014 unter dem Dach des Vereins Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach mit dem Ziel, Brauchtum und Parforcehornmusik in unserer Region zu erhalten und zu fördern.
Wie Dr. Link weiter erläuterte, galt die sog. Parforcejagd im 17. Jhd. als besonders herausragend und gesellschaftlich hochstehend. Und damals wie auch heute noch kam dabei als Traditionsinstrument die „Trompe de chasse“ zum Einsatz, in D gestimmt und trompetenähnlich aber scharf klingend. „Mit diesen Hörnern geht eine für unsere Ohren einzigartige Klangrichtung einher. Zahlreiche Parforcehorn-Gruppen blasen in Deutschland noch diesen jagdlichen Stil.“ Doch die Odenwälder Parforcehornbläser verstehen sich musikalisch ganz anders geprägt. Sie blasen auf Parforcehörnen, welche der österreichischen bzw. alpenländischen Klangkultur voll entsprechen. Die Nähe zu den meisterhaften Kompositionen der Wiener Hornschulen ist deutlich wahrzunehmen. Klanglich ist man dem Konzertwaldhorn sehr nahe – es bleibt aber eine Klangcharakteristik erhalten, welche der Einsatz in Wald, Natur und gelegentlich auch jagdlicher Umgebung favorisiert. Im Grunde könnte man sich auch als Naturhornensemble bezeichnen. Da ein überwiegender Teil der Bläser blasmusikalische Erfahrung besitzt, ist die Nähe zur österreichischen böhmischen Musikrichtung auch verständlich.
Allen Bläsern ist auch bewusst, dass diese Richtung das musikalische Können permanent herausfordert. Mundstück und Instrument müssen als Teil des Körpers empfunden werden, nur dann gelingt der angestrebte weichere Parforcehornton.

Maiandacht 2015
Anlässlich des 1-jährigen Bestehens hat das Ensemble zur Ehre der Muttergottes und des Schöpfers eine Marien- und Waldandacht musikalisch umrahmt. Die Kapelle Maria Frieden in Schloßau ist eine ideale Stätte dafür. Am Waldrand gelegen und eingebettet in die wunderbare Natur bietet sie für den Klang der Parforcehörner optimale Voraussetzungen.
Die Andacht wurde mit den Stücken Morgengruß (von Reinhold Stief) und Walderwachen (Anton Wunderer) eröffnet. Reinhold Stief, aus Ladenburg stammend, hat in Deutschland mit seinen Werken die Jagdmusik wesentlich geprägt. Das Stück Walderwachen entstammt der Feder des Wiener Hornisten und Dirigenten der Wiener Hofoper, Anton Wunderer. Die österreichische und alpenländische Klangrichtung sowie die jagdliche Parforcehornkompositionen sind Gegenstand der intensiven Probearbeit der Musiker. Jedes neu entdeckte Stück hat faszinierende Elemente. Auf diese Weise eingestimmt beginnen die Schloßauer Frauen mit den Gebeten zu den Stationen der Marien-Andacht.  Im Verlauf der Andacht werden von den Bläsern Stücke aus der Stief`schen und österreichischen Hubertusmesse aufgeführt, Kyrie, Gloria und Sanctus. Am Ende der Marienandacht die österreichischen Kompositionen Jägergebet (Hans Wagner) und das Jägers Lebewohl (Anton Wunterer). Das Ensemble ließ sich dann nicht die Gelegenheit entgehen, zu zeigen, dass es auch ordentliche Märsche blasen kann. Neben dem Gamsschützen-Marsch von Hermann Maderthaner erklang zum Abschluss das Wanderliedchen (Anton Wunderer), welches die zahlreichen begeisterten Besucher der Andacht zum Nachhauseweg geleitete.
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Verein Örtliche Geschichte
​Schloßau/Waldauerbach e.V
​Eichfeld 15

69427 Mudau-Schloßau

info@vög-schlossau.de

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