Jahreshauptversammlung am 23. November
(lm) Seit Jahren baut der Verein Örtliche Geschichte Schloßau-Waldauerbach, kurz VÖG, mit großem Erfolg und überaus engagierten Mitgliedern auf sein Vier-Säulen-Modell mit Parforcemusik und Alpenklängen, der Sammlung alter Gegenstände, Geräte und Bilder, Liedgut und Geselligkeit, sowie historische Arbeit mit Vorträgen und Wanderungen. „Der VÖG hat seit der Gründung des Vereins im März 2002 stets die Aufgabe darin gesehen, heimatbezogenes Brauchtum und kulturelle Güter zu erhalten oder gar wieder herzustellen und zu pflegen. Bei der Beschäftigung mit Tradition und Brauchtum verlieren wir aber die Gegenwart und Zukunft nicht aus dem Blickfeld unserer Arbeit“, betonte Dr. Edmund Link als Vorsitzender. In diesem Zusammenhang dankte er dem Vorstandsteam für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, genauer dem unermüdlichen Archivar, Schriftsteller und heimatkundlichen Wanderführer Thomas Müller, der Organisatorin für Andachten und gesellige Abende Marianne Mechler, dem ITler und Kalender-Ersteller Walter Herkert, Bernd Grünwald als „Mann für alle Fälle“, Schatzmeister und Allrounder Tom Blindert. Diesem Dank schlossen sich als Ehrengäste Ortsvorsteherin Tanja Schneider und Bürgermeister-Stellvertreterin Antonia Schölch an, die dankbar die wichtige Arbeit des VÖG für Schloßau und Waldauerbach, aber auch für die Gesamtgemeinde Mudau, hervorhoben. Weiter ließ Dr. Link mit einem Dank an Rektor Wellm für die Zurverfügungstellung des Probenraums die Aktivitäten von Parforcehorn-Ensemble und Alphornbläsern Revue passieren, die bei Auftritten in der Gotthardsruine Amorbach, Seegarten und Abteikirche bis zu Platzkonzerten am Schloss Leiningen und zahlreichen Kirchenauftritten von großer Außenwirkung geprägt waren. Wie arbeitsreich das Berichtsjahr war, zeigte unmissverständlich der Bericht von Schriftführer Thomas Müller. Zur Organisation waren dank Internet nur vier Vorstandssitzungen notwendig gewesen.
Als teuerstes Projekt der Vereinsgeschichte (26.580 Euro) konnte die Renovierung der 1966 erbauten Kapelle „Maria Frieden“ abgeschlossen werden. Doch als Herzensprojekt galt die „Heimkehr“ der Galmbacher Madonna, die über mehrere Jahre bei Hubert Büchler gestanden hatte, nach dessen Tod in Rumpfen eingelagert war und nun dankenswerterweise von der Familie Büchler-Schwab dem VÖG zum Aufstellen im Kirchturm überlassen wurde. Eine Stiftertafel wird noch angebracht. „Damit sind die Schloßauer Bildstöcke wieder vollständig und zugänglich.“
Der Verein dankte allen Mitstreitern, Spendern und Sponsoren und der Schloßauer Feuerwehr für die vielseitige Unterstützung. Weiter freute man sich über die Aufnahme von Schloßau zum Mundartweg mit gleich zwei Tafeln unter den rd. 70 Tafeln von Großrinderfeld bis Obrigheim, und man ist gespannt auf den Mundartabend am 25. Januar 2026 in Schloßau.
Dank großem Einsatz von Walter Herkert und Marco Scheiwein konnten viele Inhalte der bei einem Update fast zerstörten Internetseite www.VÖG-Schlossau.de gerettet und neu eingepflegt werden. Dennoch muss noch einiges neu aufgearbeitet werden, bis das ursprüngliche Niveau wieder erreicht ist. Gerne unterstützt man auch den Ausbau des Kinderspielplatzes Waldauerbach – finanziell und bautechnisch - mit einem Spielgerät zur Balancierung, für das die Waldauerbacher bereits gesammelt und Tanja Schneider als Vorsitzende des Bürgervereins Spendenanträge bei JSSS und Bürgerstiftung gestellt hat. Thomas Müller rührte noch die Werbetrommel für den Verkauf des Heimatbuches als ideales Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk. Als „Dauerleihgaben“ hatten das Arthur Grimm-Bild im „S’Kännele“ und das Theodor Schöllig-Bild im „Hirsch“ würdige Plätze gefunden. Und die Schloßauer Trachten werden derzeit für Filmaufnahmen der Dorfgemeinschaft Steinbach benötigt. Dankbar erinnerte der Schriftführer an die von Maike Friedel neu gestalteten Maibaumschilder für alle Vereine, organisiert von Tanja Schneider und Klaus Scholl. Der Besuch zahlreicher Geburtstagsjubilare und der erfreuliche Ausbau des Vereinsarchivs, über dessen weiteren Zuwachs sich Thomas Müller schon heute freut, setzte die Schlusspunkte unter den ausführlichen Bericht des Schriftführers, der noch die Vorhaben 2025/26 ansprach mit dem klaren Versprechen: „Es gibt wieder viel zu tun!“
Zu dem positiven Kassenbericht von Tom Blindert hatten die Kassenprüfer Klaus Scholl und Willi Link keinerlei Einwände zu vermelden, worauf die Entlastung für Kasse und Vorstandschaft ebenso einstimmig ausfiel wie die Neu- bzw. Wiederwahlen zur Vorstandschaft: Vorsitzender Edmund Link, stellvertretende Vorsitzende Marianne Mechler, Kassenwart Tom Blindert, Kassenprüfer Klaus Scholl und Willi Link, Schriftführer Thomas Müller sowie Beisitzer Walter Herkert, und Bernd Grünwald.
Im anschließenden gemütlichen Teil des Abends erfuhren die Anwesenden von Thomas Müller noch viel Wissenswertes um die „Galmbacher Madonna“.
Quelle: mudau.de, 27.11.2025
(lm) Seit Jahren baut der Verein Örtliche Geschichte Schloßau-Waldauerbach, kurz VÖG, mit großem Erfolg und überaus engagierten Mitgliedern auf sein Vier-Säulen-Modell mit Parforcemusik und Alpenklängen, der Sammlung alter Gegenstände, Geräte und Bilder, Liedgut und Geselligkeit, sowie historische Arbeit mit Vorträgen und Wanderungen. „Der VÖG hat seit der Gründung des Vereins im März 2002 stets die Aufgabe darin gesehen, heimatbezogenes Brauchtum und kulturelle Güter zu erhalten oder gar wieder herzustellen und zu pflegen. Bei der Beschäftigung mit Tradition und Brauchtum verlieren wir aber die Gegenwart und Zukunft nicht aus dem Blickfeld unserer Arbeit“, betonte Dr. Edmund Link als Vorsitzender. In diesem Zusammenhang dankte er dem Vorstandsteam für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, genauer dem unermüdlichen Archivar, Schriftsteller und heimatkundlichen Wanderführer Thomas Müller, der Organisatorin für Andachten und gesellige Abende Marianne Mechler, dem ITler und Kalender-Ersteller Walter Herkert, Bernd Grünwald als „Mann für alle Fälle“, Schatzmeister und Allrounder Tom Blindert. Diesem Dank schlossen sich als Ehrengäste Ortsvorsteherin Tanja Schneider und Bürgermeister-Stellvertreterin Antonia Schölch an, die dankbar die wichtige Arbeit des VÖG für Schloßau und Waldauerbach, aber auch für die Gesamtgemeinde Mudau, hervorhoben. Weiter ließ Dr. Link mit einem Dank an Rektor Wellm für die Zurverfügungstellung des Probenraums die Aktivitäten von Parforcehorn-Ensemble und Alphornbläsern Revue passieren, die bei Auftritten in der Gotthardsruine Amorbach, Seegarten und Abteikirche bis zu Platzkonzerten am Schloss Leiningen und zahlreichen Kirchenauftritten von großer Außenwirkung geprägt waren. Wie arbeitsreich das Berichtsjahr war, zeigte unmissverständlich der Bericht von Schriftführer Thomas Müller. Zur Organisation waren dank Internet nur vier Vorstandssitzungen notwendig gewesen.
Als teuerstes Projekt der Vereinsgeschichte (26.580 Euro) konnte die Renovierung der 1966 erbauten Kapelle „Maria Frieden“ abgeschlossen werden. Doch als Herzensprojekt galt die „Heimkehr“ der Galmbacher Madonna, die über mehrere Jahre bei Hubert Büchler gestanden hatte, nach dessen Tod in Rumpfen eingelagert war und nun dankenswerterweise von der Familie Büchler-Schwab dem VÖG zum Aufstellen im Kirchturm überlassen wurde. Eine Stiftertafel wird noch angebracht. „Damit sind die Schloßauer Bildstöcke wieder vollständig und zugänglich.“
Der Verein dankte allen Mitstreitern, Spendern und Sponsoren und der Schloßauer Feuerwehr für die vielseitige Unterstützung. Weiter freute man sich über die Aufnahme von Schloßau zum Mundartweg mit gleich zwei Tafeln unter den rd. 70 Tafeln von Großrinderfeld bis Obrigheim, und man ist gespannt auf den Mundartabend am 25. Januar 2026 in Schloßau.
Dank großem Einsatz von Walter Herkert und Marco Scheiwein konnten viele Inhalte der bei einem Update fast zerstörten Internetseite www.VÖG-Schlossau.de gerettet und neu eingepflegt werden. Dennoch muss noch einiges neu aufgearbeitet werden, bis das ursprüngliche Niveau wieder erreicht ist. Gerne unterstützt man auch den Ausbau des Kinderspielplatzes Waldauerbach – finanziell und bautechnisch - mit einem Spielgerät zur Balancierung, für das die Waldauerbacher bereits gesammelt und Tanja Schneider als Vorsitzende des Bürgervereins Spendenanträge bei JSSS und Bürgerstiftung gestellt hat. Thomas Müller rührte noch die Werbetrommel für den Verkauf des Heimatbuches als ideales Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk. Als „Dauerleihgaben“ hatten das Arthur Grimm-Bild im „S’Kännele“ und das Theodor Schöllig-Bild im „Hirsch“ würdige Plätze gefunden. Und die Schloßauer Trachten werden derzeit für Filmaufnahmen der Dorfgemeinschaft Steinbach benötigt. Dankbar erinnerte der Schriftführer an die von Maike Friedel neu gestalteten Maibaumschilder für alle Vereine, organisiert von Tanja Schneider und Klaus Scholl. Der Besuch zahlreicher Geburtstagsjubilare und der erfreuliche Ausbau des Vereinsarchivs, über dessen weiteren Zuwachs sich Thomas Müller schon heute freut, setzte die Schlusspunkte unter den ausführlichen Bericht des Schriftführers, der noch die Vorhaben 2025/26 ansprach mit dem klaren Versprechen: „Es gibt wieder viel zu tun!“
Zu dem positiven Kassenbericht von Tom Blindert hatten die Kassenprüfer Klaus Scholl und Willi Link keinerlei Einwände zu vermelden, worauf die Entlastung für Kasse und Vorstandschaft ebenso einstimmig ausfiel wie die Neu- bzw. Wiederwahlen zur Vorstandschaft: Vorsitzender Edmund Link, stellvertretende Vorsitzende Marianne Mechler, Kassenwart Tom Blindert, Kassenprüfer Klaus Scholl und Willi Link, Schriftführer Thomas Müller sowie Beisitzer Walter Herkert, und Bernd Grünwald.
Im anschließenden gemütlichen Teil des Abends erfuhren die Anwesenden von Thomas Müller noch viel Wissenswertes um die „Galmbacher Madonna“.
Quelle: mudau.de, 27.11.2025