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Filmemacherin Larissa Anton präsentierte Ihren Film „Limes Germanicus“
Der Verein Örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach präsentierte in Kooperation mit dem Schloßauer Schützenverein und Filmemacherin Larissa Anton deren Film „Limes Germanicus“. Anlass war das Jubiläum des Römerfestes, das die Schloßauer vor gut 20 Jahren auf dem Schulgelände veranstalteten.
Thomas Müller stimmte die etwa 60 Gäste als „Germane“ auf den Abend ein und überreichte jedem eine römische Münze vom Römerfest 2005. Nach seiner Begrüßung bedankte sich Müller bei Oberschützenmeister Nico Benig für die Bereitstellung des Schützenhauses und die Bewirtung durch den Schützenverein Schloßau. Anschließend gab der Historiker Einblicke über den Grenzverlauf des Odenwald-Limes, der einst zwischen Bad Wimpfen und dem „Reitstall Elser“ in Schloßau schnurgerade verlief. Dort machte der römische Grenzwall dann einst einen Knick in Richtung Hesselbach und verlief dann über die steilen Hügel des badisch-hessischen Odenwaldes weiter bis ins bayrische Obernburg. So verstanden die Besucher auch, dass Schloßau durch den römischen Grenzverlauf in ein römisches und ein germanisches Gebiet aufgeteilt war. Da das Schützenhaus auf dem germanischen Teil des Dorfes steht, erklärte sich auch die germanische Kleidung des Historikers an diesem Abend. ​
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Larissa Anton aus Zeilhard bei Darmstadt präsentierte im Schloßauer Schützenhaus ihren Film „Limes Germanicus“
​Foto: Thomas Müller
Filmemacherin Larissa Anton stimmte die Gäste anschließend auf ihren Film „Limes Germanicus“ ein. So zeigt dieser u.a. die Ausbaustufen des Limes, die verschiedenen römischen Kastelltypen, die Varianten der römischen Wachtürme, römische Gutshöfe, die Funktion und den Aufbau eines Badgebäudes, einige römische Geschichten, die Geschichte um den Adlerstein in Würzberg und vieles mehr. Im Film, der sich auch hervorragend für Schulklassen eignet, werden zudem zahlreiche Originalschauplätze der Umgebung vorgestellt. Danach hieß es für 73 Minuten, „Film ab“.
In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum ging die Filmemacherin auf ihre Arbeit ein. Für ihre Filme erforscht sie zunächst das anvisierte Thema, bevor sie ein Konzept erstellt und hieraus das Drehbuch für den Film schreibt. Sämtliche Szenen werden dann zu Papier gebracht und anschließend Schauspieler rekrutiert. Parallel dazu organisiert sie Kostüme und legt die Drehtermine fest. Sie spielt sogar selbst in den Filmen mit, führt Regie, schneidet die Sequenzen zusammen und unterlegt die Filme mit Musik. Als Sprecher ihrer Filme hat  ​
sie mit Erich Schaffner einen ausgebildeten Schauspieler mit passender Stimmlage gefunden, den man auch als Synchronsprecher kennt. Die fertige DVD vervielfältigt Anton dann entsprechend der eingegangenen Aufträge und organisiert nebenbei Filmabende wie diesen. Dort stellt sie die Filme selbst vor und übernimmt auch den Vertrieb ihrer inzwischen 22 Werke. 
​Nach der Diskussionsrunde stand Larissa Anton in Einzelgesprächen Rede und Antwort. Danach entführte Müller die Zuschauer in die Zeit am römischen Limes. In einem Kurzfilm des „Schloßauer Strouhbischeltheaters“ wurde ein Dialog am römischen Wachturm 10/37 („in den Schneidershecken“) auf humorvolle Art und Weise nachgestellt. Klaus Scholl, Martin Stuhl und Nathalie Nicola zeigten, wie man Lokalpolitik, Bundespolitik und lateinische Sprüche gekonnt in ein Theaterstück verpackt. Am Ende der Vorstellung bedankte sich der Historiker mit einem Weinpräsent bei Larissa Anton, die den weiten Weg von Darmstadt nach Schloßau einmal mehr nicht bereut hat. 


​Thomas Müller​
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​Die Filmemacherin spielt ihn ihren Filmen selbst mit. Hier eine Szene aus dem vorgestellten Film „Limes Germanicus.
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Verein Örtliche Geschichte
​Schloßau/Waldauerbach e.V
​Eichfeld 15

69427 Mudau-Schloßau

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